itineraries · 8/17/2026 · 16 Min. Lesezeit

5 Tage auf Mallorca 2026: Die ultimative Tagesroute

Nutze diese flexibel nachbaubare Route für 5 Tage auf Mallorca, um Palma, Strände, Bergdörfer, Cap de Formentor und Höhlen entspannt zu planen.

5 Tage auf Mallorca 2026: Die ultimative Tagesroute

Die Überraschung an Mallorca ist, wie schnell sich die Insel verändert. An nur einem einzigen Tag kannst du unter gotischem Stein in Palma starten, neben Salinen zu Mittag essen und auf einer Klippenstraße über einem Wasser enden, das so blau ist, dass es unwirklich wirkt. Genau deshalb ist 5 Tage auf Mallorca eine so starke Reise für Erstbesucher: lang genug, um die großen Kontraste der Insel zu sehen, aber kurz genug, um den Fokus zu behalten.

Diese Mallorca-Route ist für Reisende gemacht, die einen Ablauf wollen, den sie wirklich nachbauen können, nicht nur eine vage Liste von Highlights. Du hast einen Stadttag, einen Strandtag an der Südküste, einen Tag in der Serra de Tramuntana, eine Panoramafahrt an der Nordküste und einen Tag mit Höhlen und Buchten an der Ostküste. Wenn deine jüngsten Reiseideen zwischen Insellandschaften und kompakten Europa-Routen geschwankt haben, liegt Mallorca genau zwischen den dramatischen Küsten der Reiseführer Bucht von Kotor 2026: Montenegros verborgene Bucht und der einfachen Struktur eines kürzeren Städtetrips wie der Ljubljana-Wochenendroute 2026: der richtige 2-Tage-Plan.

Wie viele Tage braucht man auf Mallorca?

Wie viele Tage braucht man auf Mallorca?

Photo by Austin Farrington on Unsplash

Für eine erste Reise sind fünf Tage der Sweet Spot. Drei Tage reichen für Palma plus einen landschaftlich schönen Ausflug, wirken aber eher selektiv als vollständig. Eine ganze Woche gibt dir Raum für zusätzliche Wanderungen, ruhigere Buchten oder eine zweite Basis im Norden, doch 5 Tage auf Mallorca decken die typischen Inselerlebnisse ab, ohne dass die Reise zu ständigem Packen und Fahren wird.

Diese Route geht davon aus, dass du alle fünf Nächte in Palma schläfst. Das hält die Logistik einfach und funktioniert besonders gut, wenn du am Flughafen Palma de Mallorca landest. Die täglichen Fahrten sind für Inselverhältnisse gut machbar, und mit frühen Starts lässt sich die Route trotzdem als leichter Mallorca-Roadtrip fahren. Wenn du weniger Rückfahrten möchtest, verbringe stattdessen die Nächte 4 und 5 in Port de Pollença oder Alcúdia.

Tag 1: Palmas Altstadt und die Bucht

Palma ist der richtige Ort für den Anfang, weil die Stadt dir Mallorca zeigt, bevor es die Strände tun. Die Stadt wirkt eher vielschichtig als geschniegelt: Marktstände, Sandsteinhöfe, schmale Gassen, die sich plötzlich zu einer Kathedralenfassade öffnen, und Meereslicht, das von der Bucht zurückstrahlt. Am ersten Tag solltest du es ruhig angehen und alles gut zu Fuß machen.

Das historische Zentrum ist kompakt, belohnt aber kleine Umwege. Starte mit Essen und lokalem Rhythmus und bewege dich dann zum monumentalen Kern rund um La Seu. Am Abend gehst du weiter nach Westen in Richtung Santa Catalina, um eine bewohntere, weniger postkartenhafte Version von Palma kennenzulernen.

Morgen

Komm im Zentrum von Palma entspannt auf der Insel an. Starte am Mercat de l'Olivar, gehe dann die Carrer de Sant Miquel bis zur Plaça Major, weiter über die Carrer del Colom zur Plaça Cort und schau dir die Gassen rund um Santa Eulàlia an. Dieser Abschnitt bietet dir Läden, Gebäck und genug historisches Flair, um aus dem Reisemodus herauszukommen.

  • 09:00-10:00 Mercat de l'Olivar, Palma Zentrum, für Kaffee, Obst und einen ersten Eindruck von Sobrasada oder lokalem Käse
  • 10:00-11:15 Spaziergang über Carrer de Sant Miquel, Plaça Major und Plaça Cort
  • 11:15-12:00 Abstecher zur Basílica de Sant Francesc und ihrem ruhigen Platz
  • Erwartete Kosten: 8-15 € für Frühstück und Snacks, zu Fuß gehen ist kostenlos

Nachmittag

Nach dem Mittagessen geht es an die monumentale Uferpromenade. Besuche die Kathedrale Santa Maria von Palma, meist einfach La Seu genannt, laufe dann außen am Palau de l'Almudaina entlang und weiter zum Parc de la Mar für den klassischen Spiegelungsblick. Wenn du noch Energie hast, sind die Banys Àrabs ein kleiner, aber stimmungsvoller zusätzlicher Stopp.

  • 13:30-15:00 Besuch von La Seu in Palmas Altstadt; der normale Eintritt liegt bei Buchung im Voraus auf der offiziellen Website meist bei etwa 10-12 €: Kathedrale von Palma
  • 15:00-15:30 Außenansicht des Palau de l'Almudaina und Blick auf die Ufermauer
  • 15:30-16:15 Fotos im Parc de la Mar und kurze Pause
  • 16:30-17:00 Banys Àrabs, Eintritt etwa 3-4 €
  • Erwartete Kosten: 13-16 € plus Mittagessen

Abend

Wenn das Licht weicher wird, spaziere entweder über den Passeig del Born und La Llotja oder geh direkt nach Santa Catalina. Das frühere Fischer- und Marktviertel ist heute eines der unkompliziertesten Dinner-Viertel Palmas, mit lebendiger, aber immer noch lokaler Atmosphäre, sobald du eine Straße von den belebtesten Ecken weggehst.

  • 18:30-19:30 Spaziergang bei Sonnenuntergang rund um La Llotja und die Uferpromenade
  • 20:00 Abendessen in Santa Catalina, besonders rund um die Carrer de Sant Magí und den Marktbereich
  • Erwartete Kosten: 20-40 € für Tapas und ein Getränk

Insider-Tipp: Buche die Kathedrale für den spätesten Einlass, mit dem du dich wohlfühlst. Am späten Nachmittag leuchtet der Stein schöner, und die größten Gruppen von Kreuzfahrt- und Reisebussen werden dann oft schon weniger.

Tag 2: Es Trenc, Santanyí und Cala Figuera

Tag zwei zeigt den klassischen Kontrast der Südküste: einen der berühmtesten Strände Mallorcas, eine hübsche Stadt im Inselinneren und einen Fischerhafen, der sich immer noch wie ein Arbeitsort und nicht wie eine Resortkulisse anfühlt. Du versuchst nicht, jede Bucht im Süden mitzunehmen. Du baust einen Tag mit drei Stopps, die natürlich zusammenpassen.

Verlasse Palma früh. Im Süden Mallorcas wird es voller, je wärmer der Tag wird, besonders dort, wo das Wasser fotogen ist und Parkplätze begrenzt sind. Der Vorteil eines Starts vor der Menge: mehr Platz, kühlerer Sand und ein entspannteres Mittagessen in Santanyí.

Morgen

Fahre etwa 50-55 Minuten nach Es Trenc, je nach Parkplatz über Ses Covetes oder Colònia de Sant Jordi. Es Trenc ist lang, hell, an manchen Tagen windig und bei ruhigen Bedingungen berühmt für sein transparentes Wasser. Es ist kein Geheimtipp-Strand, hat aber absolut seinen Platz in einer ersten Mallorca-Route.

  • 08:30 Abfahrt aus Palma
  • 09:25-12:00 Zeit am Strand von Es Trenc, Schwimmen und Spaziergang am Ufer
  • Parken kostet in der Saison je nach Platz und Dauer meist etwa 7-10 €
  • Sonnenliegen sind, falls verfügbar, extra; mit eigenem Handtuch-Setup wird es günstiger
  • Erwartete Kosten: 10-20 € vor dem Mittagessen

Nachmittag

Von Es Trenc fährst du etwa 20 Minuten nach Santanyí. Die honigfarbene Altstadt ist ein idealer Mittagsstopp, besonders rund um die Plaça Major und die Carrer del Centre. Nach dem Essen geht es weitere 10 Minuten nach Cala Figuera, wo es mehr um Atmosphäre als ums Sonnenbaden geht: weiße Bootshäuser, stilles Wasser und kleine Brücken über die Hafenarme.

  • 12:30-14:00 Mittagessen und Spaziergang in der Altstadt von Santanyí
  • 14:15-15:15 Kurzer Spaziergang im Hafenbereich von Cala Figuera
  • Optional Kaffee oder Gelato vor der Rückfahrt
  • Erwartete Kosten: 18-35 € für Mittagessen und Getränke

Abend

Wenn du noch einmal schwimmen möchtest, halte auf dem Rückweg an der Cala Santanyí; wenn nicht, fahre entspannt nach Palma zurück und halte den Abend locker. Ein Spaziergang an der Promenade beim Strand Can Pere Antoni oder ein frühes Abendessen nahe der Plaça de la Reina funktioniert besser, als den Tag zu überladen.

  • 16:00 Optionaler Badestopp von 60-90 Minuten an der Cala Santanyí
  • 18:00-19:00 Rückfahrt nach Palma
  • 20:00 Leichtes Abendessen in Palmas Altstadt oder bei Can Pere Antoni
  • Erwartete Kosten: 15-30 €

Insider-Tipp: Widerstehe der Versuchung, auch noch Caló des Moro hineinzupressen, außer du reist in der Nebensaison und hast kein Problem mit steilem Zugang und möglichen Parkeinschränkungen. Für eine erste Fünf-Tage-Reise ist Es Trenc plus Santanyí und Cala Figuera die sauberere Route.

Tag 3: Valldemossa, Deià und Sóller

Das ist der Tag, der erklärt, warum so viele Reisende Mallorca weit über den Strand hinaus lieben. Die Serra de Tramuntana verändert den Maßstab der Insel komplett. Oliventerrassen ersetzen flache Küstenstraßen, Dörfer sitzen hoch in den Falten der Berge, und hinter fast jeder Kurve rahmt sich eine neue Steinmauer, eine Zypressenreihe oder ein plötzliches Stück Meer ein.

Versuche nicht, jeden berühmten Stopp im Gebirge mitzunehmen. Die klügere Runde für Erstbesucher führt nach Valldemossa, Deià und Sóller, mit genug Zeit, um jeden Ort wirklich zu Fuß zu erleben. Wenn du landschaftlich schöne Strecken magst, die sich Ort für Ort entfalten, ist das der Tag, an dem sich die ganze Mallorca-Route vollständig anfühlt.

Morgen

Verlasse Palma früh in Richtung Valldemossa, etwa 30 Minuten entfernt. Parke am Rand des Ortes und gehe zu Fuß hinein. Schau dir die Gassen rund um die Carrer Rectoria, den Mirador-Bereich und die Real Cartuja de Valldemossa an, wenn du historische Innenräume magst. Bevor du weiterfährst, kauf dir in einer lokalen Bäckerei eine Coca de Patata und iss sie noch warm.

  • 08:30 Abfahrt aus Palma
  • 09:00-11:00 Spaziergang durch die Altstadt von Valldemossa
  • 10:00-11:00 Optionaler Besuch der Real Cartuja, etwa 12-13 €
  • 11:00 Kaffee- und Gebäckstopp
  • Erwartete Kosten: 8-20 € ohne das Kloster, 20-33 € mit Kloster

Nachmittag

Fahre über die MA-10 in Richtung Deià und halte am Son Marroig für einen der besten Meerblickpunkte auf dieser Seite der Insel. Verbringe etwas Zeit im Dorf Deià und fahre dann weiter nach Sóller, wo du zu Mittag essen und länger rund um die Plaça de la Constitució, die Carrer de sa Lluna und die Straßen rund um die Kirche bummeln kannst.

  • 11:20-11:50 Stopp am Aussichtspunkt Son Marroig, kleiner Eintritt, falls du das Anwesen besuchst
  • 12:00-13:00 Spaziergang durch das Dorf Deià
  • 13:30-15:30 Sóller-Stadt für Mittagessen und Bummel
  • Erwartete Kosten: 20-40 € für Mittagessen und kleine Eintritte

Abend

Beende den Tag in Port de Sóller. Wenn du das Auto nicht bewegen willst, fahre hinunter und parke einmal; wenn du etwas Nostalgie möchtest, nimm die historische Straßenbahn zwischen Sóller und dem Hafen. Die geschwungene Bucht fängt das Abendlicht wunderschön ein, und dies ist einer der besten Orte auf der Insel für ein langsames Fischabendessen mit anschließendem Spaziergang an der Promenade.

  • 16:00-17:00 Straßenbahn oder Fahrt nach Port de Sóller; der Fahrpreis der Tram liegt meist bei etwa 9 € pro Strecke
  • 17:00-19:00 Strandpromenade und Sonnenuntergang
  • 19:00 Abendessen am Hafen
  • 20:30-21:15 Rückfahrt nach Palma
  • Erwartete Kosten: 25-50 € für Tram, Abendessen und Parken

Insider-Tipp: Verlasse Palma möglichst vor 08:30. Die Straßen sind nicht lang, aber Dorfparkplätze und Aussichtsbuchten werden deutlich schwieriger, sobald sich der Verkehr am späten Vormittag aufbaut.

Tag 4: Alcúdia, Port de Pollença und Cap de Formentor

Im Norden Mallorcas fühlt sich die Insel plötzlich weit und filmreif an. Die alten Mauern von Alcúdia, das lange Licht von Port de Pollença und die letzte Straße hinaus zum Cap de Formentor schenken dir eine andere Art von Schönheit als der Süden: weniger träge, dafür dramatischer.

Dieser Tag funktioniert am besten, wenn du eine einfache Regel akzeptierst: Priorisiere die Reihenfolge, statt zu viel zu improvisieren. Erst Alcúdia, dann die Halbinsel, dann Abendessen am Wasser. So bleibt die Verkehrslogik sauber, und du hebst dir den Sonnenuntergang für die richtige Küste auf.

Morgen

Fahre etwa 50 Minuten von Palma in die Altstadt von Alcúdia. Gehe über die Mauern und durch die Gassen im historischen Zentrum, und wenn dich Archäologie interessiert, ergänze die nahe gelegene römische Stadt Pollentia direkt außerhalb der Mauern.

  • 08:30 Abfahrt aus Palma
  • 09:20-11:00 Spaziergang durch die Altstadt von Alcúdia
  • 11:00-12:00 Archäologische Stätte Pollentia, Eintritt etwa 4-5 €
  • Erwartete Kosten: 4-10 € plus Kaffee

Nachmittag

Weiter geht es nach Port de Pollença und dann auf die Formentor-Straße. Lege deinen wichtigsten Panoramastopp am Mirador Es Colomer ein, und wenn die Zugangsregeln es erlauben, fahre weiter zur Platja de Formentor für ein Bad oder eine entspannte Pause unter den Pinien. Im Hochsommer kann der Zugang mit dem Privatwagen auf Teilen der Straße eingeschränkt sein, also prüfe die saisonalen Verkehrsregeln im Voraus.

  • 12:20-13:30 Mittagessen in Port de Pollença
  • 14:00-14:45 Stopp am Mirador Es Colomer
  • 15:00-17:00 Platja de Formentor oder nahe Aussichtspunkte auf der Halbinsel
  • Erwartete Kosten: 20-40 € für Mittagessen, Parken oder saisonalen Shuttle

Abend

Kehre für den sanftesten Teil des Tages nach Port de Pollença zurück. Die Pine Walk-Promenade ist flach, ruhig und ideal nach den offeneren Straßen der Halbinsel. Es ist einer der schönsten Abende auf der Insel mit wenig Aufwand, besonders wenn Tag vier bisher dein fahrintensivster Tag war.

  • 18:00-19:00 Spaziergang bei Sonnenuntergang auf dem Pine Walk in Port de Pollença
  • 19:15 Abendessen an der Bucht
  • 20:30-21:20 Rückfahrt nach Palma
  • Erwartete Kosten: 25-45 €

Insider-Tipp: Heb dir den Mirador Es Colomer möglichst nicht für Mittagsfotos auf. Am späten Nachmittag ist das Licht sanfter, es gibt weniger harte Schatten, und die Farbwechsel über den Klippen wirken dramatischer.

Tag 5: Porto Cristo, Coves del Drach und Artà

Für deinen letzten vollen Tag geht es nach Osten. Diese Seite Mallorcas bietet dir Höhlen, Calas und einen Abschluss in einer kleineren Stadt, die weniger geschniegelt und lokaler wirkt. Es ist auch ein praktischer letzter Tag, weil die Fahrten unkompliziert sind und du die Strandzeit je nach Energie nach oben oder unten anpassen kannst.

Beginne unter der Erde und kehre dann langsam ins Tageslicht zurück. Der Hafen von Porto Cristo ist kompakt und angenehm, und die nahe gelegenen Buchten an der Ostküste lassen sich leicht mit einem Nachmittag in Artà verbinden, einer der attraktivsten Städte im Inselinneren.

Morgen

Verlasse Palma in Richtung Porto Cristo, etwa eine Stunde entfernt. Buche einen der frühen Einlass-Slots für die Coves del Drach, um die längsten Warteschlangen zu vermeiden. Der Höhlenkomplex ist eher stimmungsvoll als abenteuerlich, und der Abschnitt am unterirdischen See gehört aus gutem Grund zu den klassischen Mallorca-Erlebnissen.

  • 08:30 Abfahrt aus Palma
  • 09:30-11:00 Coves del Drach, Porto Cristo, meist etwa 17-19 €
  • 11:00-12:00 Hafenspaziergang in Porto Cristo
  • Erwartete Kosten: 17-25 € plus Kaffee

Nachmittag

Nach Porto Cristo wählst du lieber einen einzigen unkomplizierten Badestopp, statt zwischen Stränden zu springen. Cala Anguila und Cala Mendia sind beide einfache Optionen innerhalb von 10 Minuten Fahrzeit, mit klarem Wasser und unkompliziertem Zugang. Nach einem späten Mittagessen fährst du nach Norden nach Artà und gehst durch die Altstadt hinauf zum Santuari de Sant Salvador, um weite Ausblicke über die Stadt und die Ebene zu bekommen.

  • 12:15-14:00 Schwimmen an der Cala Anguila oder Cala Mendia
  • 14:15-15:15 Spätes Mittagessen in der Nähe
  • 15:45-17:30 Spaziergang durch die Altstadt von Artà und zum Santuari de Sant Salvador
  • Erwartete Kosten: 20-35 €

Abend

Nutze den letzten Abend für das Ende, das am besten zu deinen Abreiseplänen passt. Wenn du am nächsten Morgen fliegst, fahre nach Palma zurück und halte den Abend entspannt. Wenn du noch einen weiteren Tag hast, bleibe länger in Artà zum Abendessen, bevor du im Dämmerlicht zurückfährst.

  • 18:00 Optional frühes Abendessen in Artà rund um die Plaça del Conqueridor
  • 19:00-20:10 Rückfahrt nach Palma
  • 20:30 Letzter Paseo in Palma oder Dessert-Stopp
  • Erwartete Kosten: 15-35 €

Insider-Tipp: Wenn du nur einen Tag mit Höhlen und Bucht willst, wähle den frühesten Höhlenslot und den Strand mit dem einfachsten Zugang. Der wahre Luxus hier ist nicht, mehr hineinzupressen, sondern genug Zeit zum Schwimmen und Sitzen zu lassen.

Anreise

Die meisten Reisenden kommen über den Flughafen Palma de Mallorca, Code PMI, das wichtigste Tor zur Insel. Direktflüge sind aus großen spanischen und europäischen Städten häufig, und nach der Landung bist du auf der Straße in 15-20 Minuten im Zentrum von Palma. Wenn du vom spanischen Festland kommst und dein eigenes Fahrzeug dabeihaben möchtest, verbinden Fähren Mallorca außerdem mit Barcelona und Valencia.

Vom Flughafen dauert der A1-Airportbus ins Zentrum von Palma normalerweise etwa 20-25 Minuten und kostet rund 5 €. Mit dem Taxi solltest du je nach Verkehr und Gepäck ungefähr 20-30 € bis ins Palma Zentrum einplanen. Wenn du genau diesem Mallorca-Roadtrip folgen möchtest, hole deinen Mietwagen nach der ersten Nacht ab oder direkt bei der Ankunft, wenn du dich mit dem Fahren in die Stadt wohlfühlst.

  • Flughafen Palma de Mallorca, PMI, offizielle Flughafeninfos: Aena Flughafen Palma
  • Flughafen- und Stadtbusse in Palma: EMT Palma
  • Öffentlicher Verkehr auf der ganzen Insel: TIB Mallorca
  • Fährverbindung vom spanischen Festland: meist 6-8 Stunden ab Barcelona, etwa 7-8 Stunden ab Valencia je nach Verbindung und Schiff
  • Typische Kosten für einen Flughafentransfer einfach: Bus 5 €, Taxi 20-30 €, privater Transfer höher

Beste Reisezeit für eine Mallorca-Route

Mallorca ist eine jener Inseln, bei denen die Jahreszeit die Reise fast genauso stark verändert wie die Geografie. Für diese Route mit 5 Tagen auf Mallorca sind Ende April bis Juni sowie September bis Mitte Oktober die besten Zeitfenster. Du bekommst badetaugliches Wetter, längeres Licht und bessere Chancen auf Parkplätze ohne täglichen Kampf.

Juli und August bringen die heißesten Bedingungen für Meer und Sonne, aber auch den dichtesten Verkehr rund um Strände und Bergdörfer. Der Winter ist ruhiger und wunderschön für Palma und die Tramuntana, auch wenn genau diese Route dann weniger strandfreundlich wird.

ZeitraumWetter tagsüberGefühl im MeerAndrangAm besten für
April-MaiMild bis warm, etwa 18-25 °CKühl bis frischModeratDörfer, Panoramafahrten, Spaziergänge
JuniWarm, etwa 24-29 °CAngenehmLebhaft, aber gut machbarBeste Gesamtbalance
Juli-AugustHeiß, etwa 29-34 °CWarmSehr hochReine Strandzeit und lange Abende
September-Mitte OktoberWarm, etwa 23-29 °CSehr gutEinfacher als im HochsommerInsgesamt am besten für diese Route
Ende Oktober-MärzKühler, wechselhaftOft zu kühl für die meisten SchwimmerNiedrigPalma, Essen, Wandern, Roadtrips

Geschätztes Budget pro Person

Mallorca kann teuer wirken, wenn du Last-Minute-Strandparkplätze, Abendessen direkt am Wasser und Zimmer in der Hochsaison gleichzeitig jagst. Deutlich vernünftiger wird es, wenn du früh buchst, in Palma übernachtest und das Mittagessen zu deiner größeren Mahlzeit machst. Die Tabelle unten geht von fünf Tagen, einem Mietwagen für zwei Reisende und keinen internationalen Flügen aus.

BudgetstufeUnterkunftEssenTransport und EintritteGesamt für 5 Tage
BudgetHostel oder einfaches Gästehaus, 45-75 € pro Nacht im geteilten Zimmer25-35 € pro Tag120-170 €550-750 €
MittelklasseKomfortables Hotel, 90-150 € pro Nacht im geteilten Zimmer40-60 € pro Tag160-230 €850-1.200 €
KomfortBoutique-Hotel, 170-280 € pro Nacht im geteilten Zimmer70-100 € pro Tag220-320 €1.600-2.300 €

Flüge kommen separat dazu. Aus Spanien oder dem nahen Europa können Rückflüge in der Nebensaison moderat sein; im Hochsommer steigen die Preise schnell, besonders bei Mustern von Freitag bis Sonntag.

Übernachten auf Mallorca

Wo du schläfst, verändert die Stimmung dieser Mallorca-Route stärker als die Fahrzeit. Für eine erste Reise ist ein Aufenthalt in oder nahe Palma die einfachste Wahl, weil Tag eins zu Fuß stattfindet und alle anderen Routen sauber von der Hauptstadt ausgehen.

  • Palmas Altstadt: am besten für Erstbesucher, gute Laufbarkeit und Abende ohne Auto; rechne mit etwa 110-220 € für solide Mittelklasse-Zimmer, mehr für Boutique-Aufenthalte
  • Santa Catalina: am besten für Essen, Nachtleben und ein weniger formelles Stadtgefühl; meist 100-210 € in der Mittelklasse, mit einfachen Bus- oder Taxiverbindungen ins Zentrum
  • Port de Pollença oder Alcúdia: am besten, wenn du die Nächte 4 und 5 am Meer und mit kürzerem Zugang zum Cap de Formentor verbringen möchtest; die Preise schwanken stark, aber Mittelklasse startet in der Saison oft bei etwa 130-170 €

Wenn du nur eine Basis möchtest, nimm Palma. Wenn du langsamere Abende und weniger Zurückfahren magst, teile die Reise in 3 Nächte in Palma und 2 im Norden auf.

Fortbewegung auf Mallorca

Für diese Route ist ein Auto das beste Werkzeug. Mallorcas große Straßen sind unkompliziert, aber der eigentliche Grund fürs Fahren ist Flexibilität: frühe Strandparkplätze, Freiheit für spontane Aussichtspunkte und die Möglichkeit, Dorf, Bucht und Dinner-Ort an einem Tag zu kombinieren. Das ist genau die Art Route, die man vor der Ankunft in TravelDeck planen sollte, denn das Timing auf der Insel wird ebenso von Parkplätzen und Bergstraßen geprägt wie von Entfernungen.

Teile der Insel kannst du auch ohne Auto mit Bussen und der berühmten Sóller-Bahn besuchen, aber dein Timing wird enger und manche Strände werden umständlich. Wenn du nicht fährst, behalte Palma als Basis und tausche die Süd- und Nordtage gegen organisierte oder busbasierte Versionen.

  • Mietwagen ist für die Tage 2-5 am besten; nimm das kleinste Auto, mit dem du dich auf Dorfstraßen und Parkplätzen wohlfühlst
  • Kraftstoff und Maut: Auf Mallorca gibt es keine normalen Straßenmauten, aber Spritkosten summieren sich mit landschaftlichen Umwegen
  • Planer für öffentliche Verkehrsmittel: TIB Mallorca
  • Stadtbusse in Palma: EMT Palma
  • Historischer Zug und Straßenbahn: Ferrocarril de Sóller
  • Sommerhinweis: Prüfe vor Tag 4 immer die saisonalen Zufahrtsregeln für Cap de Formentor

Essen und Trinken

Mallorca ist nicht nur eine Insel für Schwimmen und Sonnenuntergänge. Sie ist auch ein großartiger Ort für Snacks und entspannte Mittagessen, was perfekt zu einer Tag-für-Tag-Route wie dieser passt. Plane morgens lokales Gebäck ein, mittags eine richtige Mahlzeit in einer Stadt mit Schatten und abends etwas Leichteres am Meer oder zurück in Palma.

Halte Ausschau nach pa amb oli, tumbet, frito mallorquín, arròs brut, gegrilltem Fisch, ensaïmada und coca de trampó. Diese Stopps passen besonders gut zu dieser Route.

  • Mercat de l'Olivar, Palma Zentrum, für Marktfrühstück und lokale Produkte
  • Ca'n Joan de s'Aigo, Palmas Altstadt, für Ensaimada, heiße Schokolade und die Atmosphäre eines traditionellen Konditoreihauses
  • Santa Catalina, Palma, für Tapas-Hopping und unkomplizierte Abendessen am letzten Abend
  • Can Molinas, Valldemossa, für Coca de Patata an Tag 3
  • Uferpromenade von Port de Sóller, für Fisch und Meerblick ohne die Route komplizierter zu machen
  • Altstadt von Alcúdia, rund um die zentralen Gassen innerhalb der Mauern, für ein ruhigeres Mittagessen vor Formentor
  • Altstadt von Artà, rund um die Plaça del Conqueridor, für ein letztes Abendessen im Inselinneren mit lokalem Gefühl

FAQ

Reichen 5 Tage für Mallorca?

Ja, für eine erste Reise reicht das aus, um Palma, einen großen Strand an der Südküste, die Serra de Tramuntana, die Nordküste und einen Tag an der Ostküste zu sehen. Wenn du mehrere Wanderungen, ruhigere Buchten oder eine zweite Strandbasis möchtest, erhöhe auf sieben Tage.

Brauche ich für diese Mallorca-Route ein Auto?

Für genau diese Route ja, denn ein Auto macht die Reise deutlich einfacher und angenehmer. Palma funktioniert ohne, aber Es Trenc, Cala Figuera, Artà und das Timing rund um Cap de Formentor laufen mit Auto viel reibungsloser.

Kann ich diese Route von nur einem Hotel aus machen?

Absolut. Fünf Nächte in Palma sind die einfachste Version und halten das Gepäck unkompliziert. Selbst die längsten Tagesausflüge sind realistisch, wenn du gegen 08:30 startest, auch wenn eine Aufteilung in 3 Nächte Palma plus 2 Nächte im Norden noch entspannter ist.

Welche Strände sind auf dieser Route am besten?

Es Trenc ist der typische Sandstrand-Tag, die Platja de Formentor bietet dir das Pinien-und-Berg-Setting der Nordküste, und Cala Anguila oder Cala Mendia sind die einfachsten Badestopps an der Ostküste. Wenn du nur einen ikonischen Strandtag willst, bleib bei Es Trenc.

Was sollte ich im Voraus buchen?

Buche dein Auto, deine bevorzugte Unterkunftsgegend, La Seu, wenn du einen festen Zeitslot möchtest, und die Coves del Drach für Tag 5. Im Hochsommer ist es außerdem klug, ein oder zwei Abendessen in Palma oder Port de Sóller zu reservieren.

Fünf Tage werden Mallorca nicht ausschöpfen, und genau das ist der Punkt. Was diese Route gut macht, ist, dass sie dir die Insel in der richtigen Reihenfolge gibt: erst Stadt, dann Meer, dann Berge, dann Klippen und dann noch ein letzter Tag mit Bucht und Stadt, bevor du abreist. Plane das Timing sorgfältig, starte früher als du denkst, und Mallorca wird aus einer schönen Idee eine Reise, die du wirklich nachbauen kannst.

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